18. November 2008

Miss Williams’ Guitar

Abgelegt unter: Allgemein, Allerliebst, Freundlich — x @ 23:30

Nun gut… das Gemüt ist wieder etwas abgekühlt. Hierarchische Strukturen hin oder her - manchmal muss er eben doch wieder herhalten, mein Lieblingsgötze: der Musik! ;)

Ich höre mich gerade blöde an Timesbold. Ich hatte Angst mir das Album Ill seen - Ill sung zu kaufen, denn ich hatte den Vorgänger Eye Eye gekauft und das war eine wahre Erleuchtung und selten sind ja Bands fähig so etwas zu wiederholen.

Und wenn ich dann Mark Olson von der Gitarre seiner Liebsten - bzw. der ersten Begegnung mit seiner späteren Ehefrau - singen höre, dann scheint mir, ganz so sinnlos wird der ganze Musikrotz wohl doch nicht sein.

Der Runterbringer sind dann eben so Sachen wie das Supertalent oder diese nervtötende Szenemusik. Sowas ist einfach zum kotzen… da will ich auf gar keinen Fall hin, auch wenn das bedeutet, mein Leben lang keine Kohle mit dem Scheiß zu verdienen.

arschloecher

Ich sei mit Euch!
Frollein Friede

20. September 2008

An die, die im Alltag bestehen

Abgelegt unter: Allgemein, Allerliebst, Freundlich — x @ 04:09

Ich verehre Euch!!! Seit mehr als zwei Jahren koste ich nun die Niedrigkeiten eines gewöhnlichen Lebens. Naja, nicht ganz sooo gewöhnlich — weil wegen Abendschule ist ja auch nicht gerade die Regel. Aber immerhin gehe ich zum ersten Mal in meinem Leben etwas extrem regelmäßigem nach.

Aber wie mein “Leere”-Post ja schon vermuten lässt, muss ich einfach nur sagen, dass ich mittlerweile diejenigen für unglaublich starke Menschen halte, die in solchen alltäglichen Verhältnissen nicht komplett untergehen.

Also mich ekelt bereits die Leerung des eigenen Briefkastens mittlerweile so sehr an, dass ich denke, wenn ich tatsächlich bis zum Abitur kommen sollte, habe ich mir redlich die Rente verdient ;)

12. September 2008

Träume nicht Dein Leben…

Abgelegt unter: Allgemein, Kuschel, Freundlich — x @ 20:21

LEBE
DEIN
TRAUMA!

;)

19. August 2008

…ich habe Gänsehaut…

Abgelegt unter: Allgemein, Allerliebst, Freundlich — x @ 01:59

Wir leben in Zeiten einer neuen Egofixiertheit. Den Arbeitsmarkt regiert das Konkurrenzdenken, die Freizeit beherrscht die Emo-Musik - insgesammt ein kränkelnder Individualismus, der dem Individuum das einzige nehmen will, das in der Lage ist, es als Individuum zu definieren: die Gruppe.

Ich gehöre noch zu den Leuten, denen ein kalter Schauer über den Rücken läuft, wenn sie Sachen hören wie : “this earth was made a common treasury for everyone to share. all things in common, all people one”

Ich bin immer ein egoistisches Arschloch gewesen, ein Dickkopf, ein egozentrischer Träumer. Aber das habe ich im innersten meines Herzens trotzdem nie vergessen: dass das Wir mehr Wert ist als jeder Egoismus, als jeder Dickschädel, als alle schöngeistige Selbstbeweihräucherung…

In diesem Sinne:
we will not worship, the god they serve. the god of greed who feeds the rich while poor man starve!

15. August 2008

Die Ehe ist ein weltlich Ding

Abgelegt unter: Allgemein, Kuschel, Freundlich — x @ 23:20

guckstu da

Hier ein Haiku als Hommage an die unsterbliche Seele. *höhöhö*

an/den/ken
nicht/ka/putt/ge/hen
ist/die/kunst

unsterbliche Seele im Kopp!

Deine Schlangengurken werden Dich noch ins Verderben stürzen“, tönt es während ich die Punkte anhand von Zahlen verbinde.

Ich sei mit Euch!
Frollein Friede

16. April 2008

Schlangengurken und Brenngeschwindigkeit

Abgelegt unter: Allgemein, Megasoft, Freundlich — x @ 22:46

Vor zwei Wochen kauften Joe und ich beim Kaufpark umme Ecke eine Schlangengurke für wahnsinnige 49 Cent. Letzte Woche kostete eben jene Schlangengurke dann 79 Cent. Diese Woche gab es an der selben Stelle Schlangengurken in halber Größe mit der Aufschrift “BIO” für 1,29 Euro. Nero misst bei der Geschwindigkeitsmessung meines CD-Brenners in meinem Studio PC eine mögliche Geschwindigkeit von sage und schreibe 64520 KB/s [430,1 Fach]… Nero bietet mir dann eine maximale Geschwindigkeit von 6000 KB/s [40 Fach] an. Irgendwas ist doch falsch auf der Welt, oder?

26. Februar 2008

Der äußere Kreis

Abgelegt unter: Allgemein, Kuschel, Freundlich — x @ 22:51

Nun gut.

Nachdem ich mich gestern fast den ganzen Nachmittag mit dem Schreiben meiner Bewerbung für unten genanntes Event befasst habe und am Ende feststellte, dass es mehr nach einer Bewerbung für eine Kunstakademie oder für irgendwas in Richtung Medien / Audiotechnik aussah, beschloß ich, nicht noch mehr sinnlose Energie in die Erstellung eines Lebenslaufes zu investieren und das mit Jülich einfach sein zu lassen.

Es fühlte sich schlichtweg nicht gut an, mein Schreiben. Gut, das mag vielleicht auch daran liegen, dass ich noch nie in meinem Leben ein ernstgemeintes Bewerbungsschreiben [um genau zu sein: noch GAR KEIN Bewerbungsschreiben] verfasst habe, was widerrum daran liegen könnte, dass es meiner Persönlichkeit vollkommen widersprechen würde, eine Bewerbung ernst zu meinen ;)

Und ich latsche in meinem Leben diese ganzen Umwege und Wege - nur um am Ende doch wieder am Anfang anzukommen. Die Überprüfung die Zersetzung des Willens, des Selbst [man höre dazu “krank finden” von der aktuellen jansalleine Scheibe] um zu dem Schluß zu kommen:

Ich bleib ein Cowboy, der nicht weiß, wohin er geht.
Ich bleib das Antwortschreiben auf die Frage, ob Dich jemand liebt.
ICH LIEBE DICH!

20. Februar 2008

Recordingdiary Teil zehntausend…

Abgelegt unter: Allgemein, Megasoft, Freundlich — x @ 10:15

Stelle gerade fest, dass es bei Schere, Stein, Papier nicht so einfach ist wie bei jansalleine, einen Überblick über den fortlaufenden Prozeß zu geben. Bei jansalleine habe ich ja meist einen fertigen Stapel Songs und setze mich hin, um den aufzunehmen und zu produzieren.

Momentan sieht es eher so aus, dass ich mich hin und wieder ne Stunde vor den Rechner setze, Rythmusspuren programmiere - dazu Gitarre spiele - Gesang und überhaupt Songsstrukturen entwickle. Einen Song habe ich bereits wieder in die Tonne gekloppt - weil Sunny meinte: ich könnte das besser / da mehr rausholen — und es soll ja diesmal wirklich gut werden, also mache ich das auch.

Deswegen ist ein Teil der Arbeit dann auch mit Melodie- und Textfetzen durch die Gegend zu laufen und an der Supermarktkasse über Rythmus und Instrumentierung zu sinnieren.

Ich denke also, ich werde hier etwas seltener als vor der ECSF Rückmeldung geben können.

Und trotzdem liebe ich Dich! ;)

29. Januar 2008

Schere Stein Papier - Recordingdiary Teil 1

Abgelegt unter: Allgemein, Kuschel, Freundlich — x @ 22:32

Die letzten Tage habe ich fleißig an einem Ska-Punkrock-Kracher mit dem Arbeitstitel “Ja” gearbeitet. Heute musste ich dann leider feststellen, dass mein neues Mikro viel zu gut ist ;) … So muss ich wohl doch erstmal wieder mit meinem alten Arbeiten oder zusehen, dass ich meinen extrem kleinen Flur komplett isoliere. Denn tatsächlich ist das neue Mikro so empfindlich, dass man selbst von diesem ultra-kleinen Raum noch zu viel Raumklang hat.

Das schöne ist, dass nun die erste Nummer wenigstens theoretisch komplett steht. Ich habe nämlich zu Beginn der Aufnahmen von allen Songs lediglich Textfragmente gehabt, die ich dann spontan ausarbeiten wollte. Hat auf jeden Fall gut geklappt. Manchmal fällt einem eben doch erst noch was cooles ein, wenn man das ganze schonmal sich als Instrumentalstück in die Ohren dröhnen lassen kann.

Nun gut. Ich verneife mir direkt an dieser Stelle schonmal ein vorab Demo hier rein zu stellen, obwohl es mir ja immer in den Fingern juckt, meine neuesten Ergüsse direkt der ganzen Welt zu präsentieren.

Eins kann ich aber jetzt schonmal versprechen: diese Platte wird rocken wie Sau. 240 BpM und gib ihm!!! ;)

Vielleicht schau ich mal, ob ich im Baumarkt schönes Dämmmaterial finde…. denn das Mikro ist vom Sound her echt toll…

Ich liebe Dich!
Graf-0

15. Januar 2008

Nur nicht aufgeben - jansalleine INT.

Abgelegt unter: Allgemein, Freundlich — x @ 21:31

Also ich finde die Kerstin hat schonmal einen guten ersten Entwurf abgeliefert:

throwing glances at your life
it’s rarely looking back
no signal of affection
or tender loving gaze
it’s the worst of all the
one-way romance
the meanest form
of all devoted bondage

a woman walking out on you
leaves your soul in dread
but if life forsakes you
your body’s dead

it’s in the stronger position
no chance to renounce (oder: it’s indispensable, aber das klingt nich nach jan, eher nach britney spears(womit ich jetzt nicht sagen wollte, dass du weniger verrückt bist, bevor wir jetzt wieder zu diskutieren anfangen :D ))
will hurt noone but yourself
if you refuse to love it

Würdest du es verlassen
wär das einfach nur dumm
if life forsakes you
it’s lost

why doesn’t life
echo our affection?

it’s leaving young and old
no stopping cold at children
decisions about times rest with life alone (viel zu lang…)
egal ob condom, ob pille
es fügt sich keinem willen
es findet immer seinen weg

Mir ist klar, dass ein Blog sich nur rudimentär für Diskussionen eignet, würde aber doch gerne ein paar Meinungen hören. Deswegen werde ich einfach hin und wieder solche Posts mit ersten Ergebnissen, Zwischenschritten veröffentlichen, anhand derer dann weiter diskutiert werden kann.

Was mir an Kerstins Version nicht so gut gefällt, ist der häufige Gebrauch des Present Continous / Progressive … ich würde viel mehr mit Simple Present arbeiten. Meinungen dazu.

hier mein kleiner Verbesserungsvorschlag für den letzten Teil der ersten Strophe:
when a woman walks out on you
your soul’s left in dread
if once live has left you
you’re dead

Hatte ja bereits erwähnt, dass Tocotronic die K.O.O.K. zweisprachig herausgegeben haben und dass ich die Übersetzung recht gelungen finde. Hier könnt ihr vergleichen:
deutsche Originalversion / englische Übersetzung

Jeder der noch so eine bescheuerte kleine Idee hat, bitte ruhig posten.

LUV
GR0

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