So ungefähr lautete heute die Schlagzeile im ZDF Videotext. Yeah. Das erinnert doch an die guten alten No Atomstrom in my Wohnhome oder No Atomkraft in my Apfelsaft Sprüche…
Also doch besser Schnaps trinken. Sieht genauso aus, aber ist gesünder. PROST!
Junges Gemüse und alte Kamellen… Mh… an irgendetwas in meinem Leben erinnern mich folgende Zeilen …
[Boy:]
You… looked just like my mother
Did when she was 19
Not afraid to die
I… started planning our future
You were just 19
Still a firefly
[Girl:]
You got… terrible vision
You shoulda seen I was leavin’
When I first appeared
I… got bit by the footlights
I got caught in the headlights
in any place but here
[Boy:]
Never say
You’ll never leave
Cuz you’ll never know til you try
In a jar
fireflies
Only last for one night
Only last for one night
[Girl:]
Trains roll… like gamblers in slow mo
Tryin’ to find good luck
When they couldn’t find love
[Boy:]
Oh yeah, and I’m… gonna sleep on the train tracks
It’s gonna be a peaceful night
Then it’s gonna get rough
Never say
You’ll never leave
Cuz you’ll never know til you try
In a jar
fireflies
Only last for one night
Only last for one night
[Girl:]
I must have had a reason for leavin’ [Boy:]
- Not one I could see [Girl:]
I must have had a reason for leavin’ [Boy:]
- Must have been me
- Must have been me…
You… looked just like my mother
Did when she was 19
Not afraid to die
[Girl:]
For the last time… I’m not your mother
And I was only 19
I’m still a firefly.
Schön zu wissen, dass das eigene Leben nicht ganz so einzigartig ist, wie man manchmal glaubt.
Ach was werde ich müde… Kaum habe ich einen Schere Stein Papier Maischbähs Account eingerichtet, habe ich schon fast wieder Lust sämtliche [also beide] Maischbähs Accounts einzustampfen und meine Accounts überall… die ich sowieso kaum nutze und deren Benutzung ich fast mehr als Belastung empfinde…
Die Freude am Internet kommt mir irgendwie immer mehr abhanden. Das können vermutlich diejenigen bestätigen mit denen ich lange Zeit über ständig bis zum Morgengrauen gechattet habe… und die, die diesen Blog noch aus Zeiten kennen, als ich nichts besseres zu tun hatte, als täglich meine traurigen Erlebnisse auf diesem Planeten kund zu tun.
Emotional gesehen ist mein Interesse am Existieren an sich mittlerweile auf ein Minimum geschrumpft. I can’t get no satisfaction. Und ich habe auch gar keinen Bock mehr, es überhaupt zu versuchen.
Die Welt ist leer. Sie bleibt leer. Nichts füllt sie. Ich habe versucht sie zu füllen. Ich habe aufgehört zu versuchen sie zu füllen, weil ich dachte, Gott würde sie füllen… aber sie bleibt schlichtweg leer.
Ist das auch Teil vom “Fluch des Gesetzes” von dem Storch spricht? Das alles einfach leer bleibt? Das ist irgendwie echt schade.
Wie der Lehrer in dieser Hartz IV Schule Doku sinngemäß sagte: “Ich habe kein Gefühl der Hilflosigkeit. Ich bin hilflos.”
Die Liebe wird uns dadurch tragen, Baby!
Und ich LIEBE Dich! Jau Dich - derdiedas dies liest.
LUV!
Gr-0.
Weil ja jetzt demnächst der Weihnacht stattfindet und weil ich sowieso komplett irre bin, an dieser Stelle folgendes kleines Quiz - wobei der erste Preis das aktuelle jansalleine Album “EmoCountrySchlagerFolk” ist:
Jedem Musiker geht es vermutlich so. Er schreibt irgendetwas, von dem er denkt, er hat sich das alles selbst ausgedacht, und dann hört er sich irgendwann noch einmal die Platten an, die er beim Schreiben seines neuesten Kunstwerks immer mal wieder gehört hat und erkennt, dass er unbewusst Melodien “geklaut” hat.
Mir ging es zumindest nach Fertigstellung der neuen jansalleine Platte so. Und ich schicke eine EmoCountrySchlagerFolk an denjenigen gratis frei Haus, der mir als Erster folgende Frage beantwortet:
Für welches Lied der neuen jansalleine Platte hab ich teilweise Melodien - unbewusst - aus diesem Song “geklaut” [NOFX - The man I killed]?
Antworten bitte direkt als Textkommentar - Der erste Kommentar mit der richtigen Antwort gewinnt. Für den direkten Vergleich bitte die neuen Songs auf www.jansalleine.com anhören.
Viel “Glück” meine Lieben…. Ich liebe Euch!
das Jan
Hah… Da konnte ich endlich nochmal mit klarem Verstand aufwachen, weil es schön geregnet hatte die Nacht. Es erwartete mich der erste Aufnahme-Tag, den ich nicht halb-nackt bestreiten musste.
Ich wollte also den regnerischen Tag direkt mit einer verträumten Nummer begrüssen und wählte “Du lässt mich gehen”. Ein Nummer, die es damals nicht mehr ganz auf die Sessions 2004 schaffte, weil ich es eben ein paar Wochen zu spät geschrieben hatte.
Ich kann mich daran erinnern, dass ich davon damals schon eine recht coole Version aufgenommen hatte, die dann allerdings bei einem Festplattencrash verloren ging.
Noch begeistert von der minimalistischen “Hey Maria”-Version ging ich die Nummer auch ganz vorsichtig an. Eine Hauptspur mit Nylonklampfe war eigentlich eine ganz nette Sache. Problem dabei war, dass da soviel Gezupfe und drin vorkommt, dass es mir schlicht unmöglich war das alles gemäß meinen selbst gesetzten Limitationen an einem Stück einzuspielen ohne irgendwo wenigstens kleine Haker drin zu haben.
Das frustrierte mich schon sehr und ich muss zugeben, dass es nach einem - wie ich fand - ansonsten recht erfolgreichem Durchspiel doch eine Stelle gab, die so furchtbar klang, dass ich nicht umhin kam ein bisschen am PC zu “retuschieren”.
Ich nahm dann noch eine Westerngitarrenspur auf - nur für die Refrains - die gerade die Timing-Kritischen Refrains ein bisschen auflockern sollte. Aber irgendwie erschien mir die Nummer doch noch recht langweilig und öde. Es musste irgendetwas perkussives her.
Beim Essen der Salatreste vom Vortag kam mir dann die Idee -> Gabel und Löffel machten einen ganz netten Klang, wenn man sie gegeneinander schlug. Und so setzte ich mich mit dem Besteck vor’s Mikro und “spielte” dann jeweils die 2 und die 3 von meinem dreiviertel Takt. Ordentlich Hall auf diese Spur und ich kann sagen: Das klang schon ganz okay.
Zufriedenheit wollte sich dennoch nicht wirklich einstellen. Die Nummer schien mir immer noch zu langweilig und teilweise auch zu schlecht gespielt…. Eine geschrammelte weitere Westerngitarre wollte aber auch nicht so recht hineinpassen. Und Platz für Mundi war eben nicht, weil ich dummerweise die ganze Zeit durchsinge.
Ich gab es erstmal auf. Verpasste dem Ganzen im Gesamtmix nocheinmal ordentlich Hall in der Hoffnung die kleinen Timingschwierigkeiten noch etwas zu vertuschen.
Da mich das aber auch alles andere als glücklich machte, wollte ich es dann mit einer etwas besser gelaunten Nummer versuchen. Die Wahl fiel auf “Ja Ja Ja Ja” - eine Nummer, die ich auch gerne mit der Colt Seavers Connection zusammengemacht hätte, aber Joe offenbarte der Gruppe beim durchhören meiner Demos, dass er Songs wo so viel “Ja” drin vorkommt nicht leiden kann und ich beugte mich dieser Meinung.
Hier ging es zunächst ganz gut voran. Die zwei Akustikgitarrenspuren - 1x Nylon, 1X Western machten einen netten Eindruck und außerdem nahm ich am Schluss die Wiederholung des Refrains raus, damit die Nummer bloss nicht zu langatmig werden würde.
Ich sang noch zwei Gesangsspuren ein, aus denen ich dann eine recht gelungene Version zusammenschnitt, aber der Tag schien irgendwie verloren zu sein. Ich ließ noch Platz die “Ja Ja Ja’s” im Refrain mit mehreren Stimmen einzusingen, aber hatte irgendwie keine Lust das zu machen. Auch diese Nummer kam mir schrecklich öde und langweilig vor und ich beschloss, ersteinmal auf unbestimmte Zeit ein Pause mit den Aufnahmen einzulegen.
Die letzten Tage habe ich mich dann mit anderen Sachen beschäftigt und heute [also Freitag, 10.08.2007] hatte ich zusätzlich zur Abendschule auch noch Frühdienst… Naja, kurz vor Schulbeginn habe ich dann mal die Gitarre genommen und ein bisschen mit mir selbst auf “Du hast geweint” [sozusagen ein Ex-Voleander Song] rumgejammt, wobei mir ein paar gute Ideen für eine jansalleine Version gekommen sind.
Es ist eben immer schwer, Aufnahmen hinzubekommen, die einigermaßen ordentlich sind, aber trotzdem nicht so einen “erzwungenen” Charakter bekommen, wie manche Hi-End Produktionen. Eine gewisser Hauch von Spontanität sollte trotz aller Planung und aller Mühe vor allem bei diesen Aufnahmen bestehen bleiben… Naja, ich werde sehen, was die nächsten Tage bringen.
Dies als Antwort auf die durchaus berechtigte Frage vom Gewitterkind - eben jene Frage, die ich neuerdings gelernt habe mir selbst zu stellen und die ich mir auch oft gestellt habe in jüngster Zeit.
Glücklicherweise ergab sich heute Abend eine Situation, die mir die Antwort: “Es geht mir sehr gut.” extrem erleichtert hat. Ein Jan lernt nie aus und deswegen versuche ich das hier nicht allzu persönlich oder nachvollziehbar zu machen für Menschen, die einfach keinen Anspruch auf Nähe zu mir haben.
Ich hatte eine wunderbare Unterredung mit einem Menschen, der mir sehr viel bedeutet. Die erste - für mich “aber”-lose - Unterredung seit Jahren mit diesem Menschen, die dafür gesorgt hat, dass der letzte Stein, der mir die letzten Jahre schwer auf der Brust lag, wortwörtlich vom Herzen gefallen ist.
In Anbetracht dessen hier noch ein kleines privates Juwel, was ich jüngst bei der Durchforstung meiner Demos fand, was vielleicht für den Außenstehenden eher nach Kohle als nach Diamant aussehen kann, aber dennoch in dieser Hinsicht, die mein Herz gerade bewegt große Bedeutung hat.
In diesem Sinne… DANKE!
und vergiss nicht:
Ich LIEBE Dich!
[Ja, ich meine DICH!]
So derle. Der Monat Mai ist angebrochen. 24 Tage noch. Dann ist Doomsday. Raus aus der alten Wohnung, egal ob bis dahin eine neue am Start ist. Der Notfallplan steht schon, allerdings sieht es seit circa 39 Minuten so aus, als Stünde einer neuen Heimat in einer kuscheligen Dachgeschosswohnung in Wuppertal nicht mehr viel im Wege.
Ich hatte bislang einen wirklich netten Telefon- und Mailkontakt mit der Vermieterin. Jetzt ist nur noch entscheidend, ob ich meinen ganzen Kram gut in der Hütte verstaut bekomme. Mittwoch ist nun Besichtigung, der Zettel mit meinen Möbelmaßen schon bereit gelegt… Drückt mir die Daumen und lieber noch die restlichen Finger dazu.
Direkt eine Nummer, die ich vermutlich nicht mehr brauche an eine liebe Arbeitskollegin weitergegeben, die sich gerade in einer ähnlichen Lage befindet. Wohnung bis Ende Mai gekündigt und noch nix neues. Scheint gerade so ein Trend zu sein.
Es regnet endlich mal wieder in der Regenstadt. Das von der Sonne gequälte, verbrannte Hirn zeigt sich wieder Denkleistungsfähig. Und das ist auch gut so. Denn Morgen steht ein Lateinvokabeltest bevor, für den ich genau morgen anfangen werde zu lernen. Danach wird dann gefeiert. Zwei Jahre Sonja + Jan = Big Love - da lass ich mich nich lumpen und da wird dann auch mal ordentlich Essen gegangen in ein Etablissement wo es Porzellan statt Pappteller und Speisekarten statt Leuchttafeln gibt.
Schöne Frau - mein Herz ist vergeben…
und noch mehr Herzvergabe dann demnächst vermutlich beim Lauthalsmitgröhlen von diesem hier: