Ich habe in den letzten Jahren immer mal wieder sporadisch ne Linux Distribution auf meinen Rechner gepackt, um einfach mal zu schauen, wie weit die Entwicklung so fortgeschritten ist. Anfangs hatte ich stets das Problem, dass ich keine zwei Rechner hatte und für meinen Studiobetrieb auf Windowssoftware angewiesen bin.
Hinzu kam, dass ich beim Hardware Kauf natürlich nicht groß auf Kompatibilität zu Linux geachtet hatte und ich deswegen Drucker, Scanner und ganz früher auch die Soundkarte nie richtig ans Laufen bekommen habe.
Nun ist ja seit einigen Jahren diese Ubuntu Distribution sehr im kommen und nachdem ich bereits mit SuSE, Red-Hat, Fedorra und Knoppix Erfahrungen hatte, habe ich mir gedacht: das nächste mal schauste Dir Ubuntu an.
Letztes Wochenende war es dann so weit. Erstmal gab es ein ganz schönes hin und her. Zunächst habe ich mit der 64-Bit Version rumhantiert, weil ich eben einen AMD64 habe. Weil da aber einige Software [ zum Beispiel der für mich zum Überleben wichtige ZSNES Emulator ] nicht kompatibel ist, habe ich dann doch wieder zur i386 Version gegriffen.
Das Partitionierungstool von Ubuntu kam mir im Vergleich zunächst ungleich komplexer vor, als ich es von anderen Distributionen in Erinnerung hatte. Ich wollte ja erstmal nur eine kleine 30 Gigabyte Partition auf einer meiner Festplatten für das Experiment zur Verfügung stellen. Den automatischen Vorschlag mit kompletter Umpartitionierung fand ich vollkommen inakzeptabel. Vorallem weil ich vorher extra eine Anfangspartition auf einer Platte leergeschaufelt hatte. Da hatte ich erwartet, dass diese automatisch ausgewählt werden würde.
War also nix und ich musste alles “zu Fuß” machen. Ganz schön blöd, weil die Bootloader Installation mehrfach in die Hose ging und ich bei jedem Versuch neu zu installieren die Festplatten immer in unterschiedlicher Reihenfolge auftauchten. Ich hab mir dann so geholfen, dass ich zwei Festplatten abgeklemmt habe und dann erstmal nur mit einer Festplatte installiert habe und die Windows XP Einträge für den Bootloader später manuell vorgenommen habe.
Das hat dann auch prima funktioniert. Dummerweise bin ich erst darauf gekommen, nachdem mir die Ubuntu Installation auf meiner Windows-Platte den Master-Boot Record zerschossen hatte, den ich bislang auch noch nicht wiederherstellen konnte. Naja, ich scheiß erstmal drauf - schließlich bekomme ich ja vom Bootloadermenü noch notfalls mein XP gestartet.
Der nächste Horror war dann die Installation der Grafikkarte. Wenn man 3D Beschleunigung haben will muss man ja eben auf den propertiären NVIDIA Treiber zurückgreifen - zumindest, wenn man wie ich eine NVIDIA Karte hat. Nach der Treiberaktivierung geht aber erstmal nur 640×480 Auflösung. Das Settings Programm ist allerdings so “groß” [also auf dem Bildschirm], dass es bei dieser Auflösung nicht auf einen Desktop passt. Nun ist der Gnome Desktop so nett und verschiebt dann das Fenster bei Mausklick. Blöderweise ist der Mausklick dann “doppelt belegt”, d.h. anstatt einfach mal davon auszugehen, dass man vielleicht auch mal irgendetwas in einem Fenster auswählen will, wird das Fenster ständig hin und hergeschaltet.
Ich neige ja selten zu emotionalen Ausbrüchen, aber dieses Gefrickel hat mich schier zur Weißglut gebracht. Die Sunny, die kaum fernsehgucken konnte, weil ich so laut schimpfte, kann bezeugen, dass ich kurz davor war vollkommen Amok zu laufen.
Okay. Bis zu diesem Punkt fragt sich wohl manch Einer, wie ich dann zu diesem Posttitel komme…
AAABER:
Was dann kam, ist eine einzige Erfolgsgeschichte:
- Videoglotzen aufm Fernseher funzt einwandfrei
- Laserdrucker und Scanner laufen
- Gamepad wurde erkannt und läuft
- ZSNES, SCUMMVM, VICE Emulator alles top
- meine NTFS Laufwerke kann ich ohne weiteres erstmal so nutzen
und viele, viele Kleinigkeiten: Rythmbox hat z.B. direkt ein Lastfm Plugin integriert.
Ich hab mir jetzt mal vorgenommen so lange meine Windows Installation nicht zu nutzen, bis es nicht unbedingt, zwingend nötig wird. Ist teilweise blöd, weil meine Passwörter ja gespeichert sind [ musste mir schon mein Wordpress Passwort per Email zuschicken lassen um das hier zu schreiben ].
Wenn ich das über einen Monat durchhalte und dann nichts weltbewegendes fehlt, dann werde ich wohl dauerhaft Linux User bleiben und nach und nach meine Daten von den Festplatten sichern, auf ext3 formatieren und neu überspielen.
Ich sei mit Euch!
Frollein Friede
EDIT: Die jansalleine Seite habe ich nun auch endlich mal gefixt. Die lief ja in manchen Browsern nicht und ich dachte immer, das wäre ein IE Problem. Als sie hier im Firefox 3 auch nicht lief, habe ich mir die nochmal angesehen und festgestellt, dass eine Raute [#] fehlte — jetzt sollte die Imagemap überall laufen.
Klingt ganz schön seltsam, wenn man mal ein Lied, was man total gerne hat, versucht ausm englischen so zu übersetzen, wie man es versteht:
Stell die Häuser in einer Reihe auf
in die Straßen, die wir früher einmal kannten
und alle Deine Sachen hinten in die Bäume der Gärten,
dass sie dort hin und her schwingen können
Und wenn die Kasse nicht stimmt,
kann ich heute Nacht trotzdem Dir gehören?
Ich habe ein unbekümmertes Herz.
Dein Spiegelbild wird zurückgeworfen
von den Fenstern Deines Hauses
und Du fängst Dich an zu fragen,
ob das irgendetwas zu bedeuten hat.
Und wenn die Kasse nicht stimmt,
kann ich heute Nacht trotzdem Dir gehören?
Ich hatte ein ganz schön hartes Leben
für so ein unbekümmertes Herz
Du ziehst fort, wenn Du jung bist
und sie zerstören Deine Heimat
Und all Deine Sachen in den Bäumen
fliegen hinweg mit einem Lufthauch
Und wenn die Kasse nicht stimmt,
kann ich heute Nacht trotzdem Dir gehören?
Ich hatte ein ganz schön hartes Leben
für so ein unbekümmertes Herz
Wer mir Interpret und Liedtitel vom Original nennen kann kriegt ein Bier ausgegeben - oder auch zwei
Hier noch ein Bild von meinem C64 mit 1541 Ultimate und MMC-Replay + RR-NET. Was das jetzt mit dem Anfang des Posts zu tun hat? Keine Ahnung. Weisst Du es?
Alle paar Wochen entfacht zwischen mir und meiner Liebsten leider immer wieder derselbe Streit. Es geht darum, dass ich scheinbar eine seltsame Art der Kommunikation an mir habe, die meinem Gegenüber eine subjektive Wertung meinerseits impliziert. Grund dafür ist wohl meine blumige Sprache, die sich ebenso gerne der Idiosynkratie wie auch der Fäkalsprache bedient.
Das ist auf Dauer irgendwie blöd. Aber als Freund der Polemik macht es mich natürlich auch unglücklich mein sich mit mir streitendes Gegenüber nicht beschimpfen zu können, ohne dass es sich tatsächlich dabei beschimpft und in seiner Persönlichkeit angegriffen fühlt.
Um es mal extrem zu formulieren: vielleicht habe ich einfach zu viel Rap-Musik gehört, als dass ich davon ausgehen würde, dass jeder, der mich Mutterficker nennt, tatsächlich damit meint, ich würde meine Erzeugerin bumsen.
Naja. Im Falle meiner Liebsten werden solche Situationen jottseidank durch gut zureden und klarstellen spätestens am nächsten Tag wieder geklärt, aber das funktioniert natürlich nicht immer bei Leuten, deren Lebensweg ich nur kurz streife.
Also entschuldige ich mich hiermit schonmal prophylaktisch bei Euch Wichsern!
Junges Gemüse und alte Kamellen… Mh… an irgendetwas in meinem Leben erinnern mich folgende Zeilen …
[Boy:]
You… looked just like my mother
Did when she was 19
Not afraid to die
I… started planning our future
You were just 19
Still a firefly
[Girl:]
You got… terrible vision
You shoulda seen I was leavin’
When I first appeared
I… got bit by the footlights
I got caught in the headlights
in any place but here
[Boy:]
Never say
You’ll never leave
Cuz you’ll never know til you try
In a jar
fireflies
Only last for one night
Only last for one night
[Girl:]
Trains roll… like gamblers in slow mo
Tryin’ to find good luck
When they couldn’t find love
[Boy:]
Oh yeah, and I’m… gonna sleep on the train tracks
It’s gonna be a peaceful night
Then it’s gonna get rough
Never say
You’ll never leave
Cuz you’ll never know til you try
In a jar
fireflies
Only last for one night
Only last for one night
[Girl:]
I must have had a reason for leavin’ [Boy:]
- Not one I could see [Girl:]
I must have had a reason for leavin’ [Boy:]
- Must have been me
- Must have been me…
You… looked just like my mother
Did when she was 19
Not afraid to die
[Girl:]
For the last time… I’m not your mother
And I was only 19
I’m still a firefly.
Schön zu wissen, dass das eigene Leben nicht ganz so einzigartig ist, wie man manchmal glaubt.
Es wir Zeit für einen kleinen Hommage-Post an die Band, die mich in den 90ern dazu gebracht hat, das Keyboard gegen die Gitarre zu tauschen … (alles Links und keine direkten Videos, weil YouTube das scheinbar neuerdings bei manchen Videos unterbindet)
Sie waren eine der zahlreichen Bands der frühen 90er, die vollkommen zu unrecht als One-Hit-Wonder abgestempelt wurden.
Eine der wenigen Bands von denen ich jedes Album besitze und wer der englischen Sprache einigermaßen mächtig ist, wird auch erkennen, dass Soul Asylum immer eine Quelle der Inspiration für mich waren, wenn es um gute Texte ging.
Vielleicht sollte ich mal zu einem Aggressionstraining gehen. Aber mehr so eins in der Richtung, wie man seine Aggressionen loswerden kann. Die scheinen momentan wieder mal sehr unter Repression zu leiden. Im übrigen ist es schön anderen Menschen beim gesund werden zuzusehen. Das spendet Mut und Hoffnung und es macht wirklich Spaß sich gemeinsam freizuarbeiten…
Dabei stellt man auch immer wieder fest, wieviel man eigentlich schon geschafft hat. Ich war heute vollkommen begeistert davon, dass ich mehr und mehr gelernt habe meine Liebe auszudrücken. Es macht wirklich Spaß. Ich könnte darüber fast ‘ne eigene “Liebe geht tiefer” Serie starten. So tief wie beim Andi würde es nur vermutlich bei mir nicht werden.
Im übrigen ist es für Frollein Friede hier immer noch zu männlich. Vielleicht will a Plumenbild do the trick:
Jaaaaaaaaaaaaaaa, so is schon besser.
Mein Schatz Joe ist jetzt erstmal ein paar Wochen in Amerika, doch wir haben schon sehr erfolgreich an diesem und jenem gearbeitet — und ich glaube so sehr habe ich mir noch nie den Arsch aufgerissen… Vielleicht wird es noch tausend Jahre dauern, aber was hier derzeit abgeht, das ist so ein Sprung nach vorne, dass es kaum einer glauben wird, wenn es denn soweit ist.
Ich denke schon fast, da muss ein ganz neuer Anfang für her… ein ganz neuer Name — alles endlich mal eingerissen und neu definiert. Ich wünsche mir manchmal auch wieder so eine richtige , feste Band(e) um mich herum. Es braucht irgendwie noch mehr Percussion, noch mehr geknarze, - Akkordeon wäre klasse — überhaupt so ziemlich alles, was da pfeifen, röcheln und Bumtschaka rülpsen kann…
Vielleicht habe ich doch immer etwas zu minimalistisch gedacht. Da ist noch einiges drin…
So dachte ich gerade während eines MaiSchbähs Streifzugs. Und dann weiter noch: so schlimme Musik hast Du hier nirgends, die Du jetzt hören könntest, um das wieder gut zu machen. Ich beginne jetzt mal ganz sanft mit einer Neuauflage von tausend Kilometern - dem wohl schönsten Liebeslied, was ich je geschrieben habe… und danach müssen wohl wieder The Paper Chase her.
Am 17. Mai spielen TRQ in Dortmund und am 20. Dinsosaur in Köln [ich finde, sie haben mittlerweile verdient, das lästige “Jr.” nicht mehr mit erwähnen zu müssen]. Ich hoffe beides mitnehmen zu können, wobei erstes bereits fest im Kalender steht.
Scheiße, während ich das schreibe hat gerade “Said the Spider to the Fly” angefangen… und ich glaube, ich würde locker noch ne zweite oder gar eine dritte Scheidung ertragen, dank der wunderbaren Musik von The Paper Chase. Da meiste, was man so im Plattenregal ist ja meist Soundtrack zu irgendwelchen Phasen und Ereignissen in seinem Leben. Und wenn es eine Band gibt, die damals mein Leben gerettet hat, dann waren es die.
Naja, und wenn uns mal die Musik nicht mehr tragen kann, so kann es zumindest noch die Liebe.
Nachdem ich die jansalleine Fans zumindest erstmal kurzfristig zufrieden stellen konnte mit meinem kleinen Solo-Album und ich gerade dabei bin mit dem Jan an Material zu arbeiten wofür ich sowieso meine Fertigkeiten am Bass wieder etwas auffrischen muss, nutze ich die stillen Solo-Stunden zu Hause jetzt endlich noch einmal dafür etwas für die Lobpreiswelt zu tun.
Mittlerweile langeweile ich mich bei meinen eigenen Songs - die letzte Aufnahme war Anfang 2005 [schäm] und selbst da waren schon einige Stücke etwas älter. Arbeitstitel nenne ich jetzt mal so spontan “Superlativ” - wobei das wichtigste Wort - was die ganze Produktion durchziehen soll - das kleine, unscheibare Wörtchen “JA!” sein wird.
Die ersten Aufnahmen haben begonnen und wie schon beim letzten Mal rieselt es neue Songs, neue Texte und Eindrücke einfach beim Arbeitsprozeß - ich würde also sagen Jesus und ich haben ne Menge Spaß inne Backen dabei
Die erste Nummer ist bereits eine fröhliche 150 BPM Rock’n'Roll Nummer [und diesmal meine ich Rock’n'Roll wirklich im klassischen Sinne mit Walking-Bass und allem Pi-Pa-Po!] mit leichter Trio-Attitüde…
Einen festen Zeitplan habe ich diesmal nicht - grob angepeilt sind die Osterferien, weil ich gerne den ganzen Kram dann im Freitagsgodi “Uraufführen” würde. Mein kleines persönliches Ziel ist ganz bescheiden: “das beste deutschsprachige Lobpreisalbum überhaupt” aufzunehmen *LOL*
Um auch wieder mal einen kleinen Wettbewerb auszurufen: derjenige, der in Storchs Blog den fünfhundertsten Kommentar [also in Zahlen: 500!!!] bei der Doom 3 Diskussion postet gewinnt eine signierte Erst-CD und bekommt diese - sobald sie fertig ist - zugeschickt noch bevor irgendjemand anders diese zu Ohren bekommt!!! *hehehe*schelmischzustorchrüberschielend*
Achso: Kommentare müssen natürlich mehr als 3 Wörter haben - kein Copy&Paste, keine Doppelposts und selbstverfreilich fällt die Aktion flach, wenn Storch den Counter hochsetzt oder die Kommentarfunktion abstellt…
Und auch wenn ich weiss, dass manche meiner Leser nix mit dem ganzen Jesus-Kram anfangen können, das hier noch [könnt ihr ja einfach wegscrollen / wegklicken]:
Ich habe direkt ein erstes Zeugnis zu erzählen: Ich hab heute Lateinklausur geschrieben. Und wie das eben so war, hatte ich in den Ferien wirklich null - aber auch garnull Zeit um zu lernen, weil ich tierisch viel arbeiten musste. Nun hätte ich eben nur jetzt die letzten drei Tage inklusive Heute vor der Schule Zeit gehabt zu lernen - ich hatte allerdings total aufm Herzen mit diesen Aufnahmen zu beginnen - also dachte ich: okay - zuerst das Reich Gottes, dann wird Euch alles andere zufallen. Hab also die letzten Tage mit Lobpreis verbracht - heute morgen erstmal gemütlich Losung gelesen und gebetet, dann einen Text ausm Latein Buch übersetzt - auf Vokabellernen geschissen und weiter an dem Song gearbeitet. Dann nochmal gebetet, dass Jesus ja auch Latei kann und gefälligst mir ein paar richtige Worte ins Ohr flüstern soll, wenn mir mal etwas nicht einfällt und was war? Ich war noch schlechter vorbereitet als für die letzte Klausur [die immerhin auch noch ‘ne 2 war] - aber ich denke, diese ist bei weitem besser gelaufen. Vokablen die ich nicht wusste, habe ich einfach so übersetzt wie es mir in den Kopf kam - und siehe da - ich kam super und entspannt durch. Vorher hatte ich echt noch Sorge die 2 halten zu können und jetzt mache ich mir eher Sorgen, ob ich wohl doch noch die 1 schaffen könnte
Danke!
Geht also schon gut los. Ich werde Euch selbstverfreilich an dieser Stelle hin und wieder über die Fortschritte auf dem Laufenden halten.
In diesem Sinne…
Ich liebe Dich!
Ja, ich mein DICH!
GARAFFE-NULL